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Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die EnEV gilt für alle Gebäude und Gebäudeteile, wenn diese unter Einsatz von Energie beheizt oder auch gekühlt werden. Des weiteren bezieht sie sich auf die zu den Gebäude oder Gebäudeteilen gehörende Anlagentechnik (Heizungs-, Kühl-, Raumluft- und Beleuchtungstechnik sowie der Warmwasserbereitung) und deren Einrichtung.

Die EnEV stellt Anforderungen an Neubauten (Wohn- und Nichtwohngebäude) als auch an bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude (Bestand).

Die Anforderungen der EnEV an zu errichtende Wohngebäude werden in § 3 EnEV geregelt.

Die wesentlichen Anforderungen ergeben sich wie folgt:

1.    Begrenzung des Jahres-Primärenergiebedarfs
2.    Begrenzung des Transmissionsverlusts

Die Anforderungen der EnEV an bestehende Wohngebäude werden in § 9 EnEV geregelt.
Anforderungen an bestehende Gebäude sind nur bei Änderung, Erweiterung und Ausbau von Gebäuden zu beachten (§ 9 Abs. 1). Das bedeutet auch, dass keine Änderungen am Gebäude, an Gebäudeteilen oder der Anlagentechnik vorgenommen werden dürfen, die die energetische Qualität des Gebäudes verschlechtern würden.

Hier stellt sich die Frage, wie erfüllen wir die Anforderungen der EnEV mit dem Einbau von elektrischen Infrarotheizungen (IR-Heizungen), wenn bei Neubauten der Jahres-Primärenergiebedarf begrenzt und bei Bestandsgebäuden „die energetische Qualität des Gebäudes“ nicht verschlechtert werden darf? Der Primärenergiefaktor für Strom liegt aktuell bei 1,8 und für Öl und Gas bei 1,1.

Die §§ 10 Abs. 6 und Abs. 25 der EnEV und § 9 Satz 2 des Erneuerbare Energien Wärmegesetzes (EEWärmeG) enthalten zwar Befreiungstatbestände, wenn das Erfüllen der Vorschriften zu einem „unangemessenen Aufwand“ oder zu einer „unbilligen Härte“ führt. Hier muss eine Fachkraft, also ein Gebäudeenergieberater oder ein Architekt, einen Befreiungsantrag mit einem zutreffenden Nachweis der „unbilligen Härte“ an die Baugenehmigungsbehörde stellen. Nach § 25 EnEV hat die zuständige Behörde die Befreiung auch zu erteilen. Das ist allerdings immer mit viel Aufwand verbunden und sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Die Firma Knebel Infrarotheizungen hat ein Energiehaus-Konzept entwickelt, das den EnEV-konformen Einbau von IR-Heizungen sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden ermöglicht. Ziel unseres Energiehaus-Konzepts ist ein „Energie-Plus-Haus“. Ihr Haus produziert in der Jahresbilanz mehr Energie, als es verbraucht. Dieser „Energie-Plus-Standard“ ist dann auch für den „kleinen Geldbeutel“ erschwinglich.