Heizen mit Infrarot - Technik

In der Knebel Infothek erhalten Sie Antworten zu den wichtigsten und häufigsten Fragen rund um das effiziente Heizen mit Infrarotheizungen.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Telefon: 06482 – 60 70 20 oder E-Mail: kontakt@knebel.de zur Verfügung.


Kann man Schimmelbildung mit Infrarotheizungen verhindern?

Bei der Beheizung von Räumen mit Infrarotheizungen, ist eine Schimmelbildung praktisch unmöglich, weil es zu keiner Kondenswasser-Bildung kommt. Außerdem wird das Mauerwerk bei einer bereits vorhandenen Mauerfeuchte ausgetrocknet, was ein angenehmes und gesundes Wohnklima zur Folge hat.

 Die meisten Menschen kennen das eigenartige Kältegefühl, das von einer großen Glasscheibe ausgeht. Dasselbe Gefühl geht auch von kalten Wohnraumwänden aus, wenn auch in einer abgeschwächten Form.

 Trockene und warme Wände bedeuten für Menschen ein ganz anderes Wohlgefühl. 
Die Isolierfähigkeit eines feuchten Mauerwerks ist erheblich geringer gegenüber einer trockenen Wand. Bei trockenen Mauern ergibt sich mit unserem Heizsystem eine wesentliche Energieeinsparung.
 Nicht nur Schimmel und Pilzbelastung, sondern auch Salzausblühungen, gehören bei trockenen Gemäuern der Vergangenheit an.

Aus welchem Material besteht die Infrarotheizung?

Je nach Modell, bestehen die Gehäuse der KNEBEL Infrarotheizungen aus Aluminium (z.B. die Baureihen PowerSun Reflex, PowerSun Bildheizung etc.), aus ESG Sicherheitsglas (PowerSun Carboglas, PowerSun Spiegelheizung) oder aus Stahl (PowerSun Basic). Das Innenleben besteht aus einem besonders robusten und langlebigen Heizelement, das vollflächig heizt.

 Je nach Geschmack und Bedarf, bieten wir verschiedene Oberflächenmaterialen und Dekore an (Pulverbeschichtung, Mineralputz, Leinenbild, Glas, Glasbild oder Keramik).
 Bei Erstinbetriebnahme, kann je nach Material ein leichter Geruch entstehen. Dieser Geruch ist völlig ungefährlich und verfliegt nach kurzer Zeit.

Welche Wellenlängen haben die Infrarotstrahlen?

Der infrarote Spektralbereich unterteilt sich in folgende Abschnitte (DIN 5031).
Entscheidend für eine effiziente Nutzung in Außenbereichen ist die Tiefenwirkung unter die Hautschichten, die trotz Luftbewegungen als Wärme spürbar ist.

Infrarotstrahlung Bereich Eindringtiefe ins Gewebe
IR-A (nahes Infrarot / Sonne) kurzwellig bis 5,0 mm
IR-B (nahes Infrarot / Infrarotkabine) mittelwellig bis 2,0 mm
IR-C (mittleres / fernes Infrarot / Heizung) langwellig bis 0,3 mm

Wie lassen sich die Infrarotheizungen und Infrarotstrahler steuern?

Die Infrarotheizungen, wie auch die meisten Infrarotstrahler werden werksseitig ohne Regler gefertigt. 
Grundsätzlich sollte man die Infrarotheizungen durch Thermostate regeln, die Sie über Ihren Elektriker oder auch über uns beziehen
können. Mehr dazu finden Sie auch unter Ökodesign-Richtlinie.

 In Wohnräumen und Büros arbeitet man mit Thermostaten, um die Raumtemperatur konstant zu halten und die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten.
 In Lagerhallen, die grundsätzlich nicht geheizt werden müssen, kann man Hochleistungsstrahler über einzelnen Arbeitsplätzen anbringen und diese mit Dimmer steuern.

 Soll eine Industriehalle komplett temperiert werden, arbeitet man dagegen mit Thermostaten.

 Hier finden Sie die Modelle und das Zubehör.

Wie effizient sind Infrarotheizungen und Infrarotstrahler?

Mit Infrarotheizungen wird die Wärme dezentral - direkt vor Ort erzeugt und eingesetzt. Es entstehen keine Verluste durch weitläufige Wärmeverteilsysteme oder Speicheranlagen, wie bei Zentralheizungsanlagen zum Beispiel. Die erzeugte Wärme wird gezielt dort eingesetzt, wo sie benötigt wird, ohne Verluste. Dadurch sind hohe Heizkosten-Einsparungen möglich. So wird fast 100% der eingesetzten Energie in Wärme umgewandelt! Darüber hinaus kann jede Heiz-Zone individuell abgestimmt werden. Raumtemperaturen können über moderne Temperatur-Regeleinheiten gezielt gesteuert werden (ideal für stundenweise besetzte Arbeitsbereiche).

Wo liegt der Unterschied zwischen Hell- und Dunkelstrahlern?

Die Hell- und Dunkelstrahler unterscheiden sich in Bauform, Temperatur, Strahlungsintensität und zugeführter Strommenge. Bei Hellstrahlern ist die freie Sicht auf das Heizelement gewährt. Hier sind die rotstrahlenden Heizstäbe (Heizelement) erkennbar. Durch die Offene Bauweise erreichen die Hellstrahler eine hohe Oberflächentemperatur (bis zu 700 Grad).
Hellstrahler sind auch zum spontanen Heizen geeignet. Die Wärme ist sofort nach dem Einschalten spürbar. Dunkelstrahler hingegen sind durch eine Metall-, Aluminium- oder Glasabdeckung verblendet, sodass das Innenleben nicht (oder kaum) sichtbar ist. Durch die Abdeckung ist die Strahlung nur spürbar, aber nicht sichtbar. Dunkelstrahler erreichen keine so hohe Oberflächentemperatur wie die Hellstrahler (bis zu 300 Grad).